Kuhblog

Kuhnews Juli 2013

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erste Experimente 2012

muttergeb. KA auf Hof Klostersee – erste Experimente 2012

Da sich das bisherige Aufzuchtverfahren unserer Kälber nicht richtig anfühlt, habe ich mich auf den Weg gemacht, eine bessere Variante zu entwickeln. Zunächst habe ich angefangen, die Kälber etwas länger bei den Müttern zu lassen. Meistens sind sie etwa 10 Tage mit in der Herde gelaufen. Fallen mehrere Geburten zeitlich zusammen, wird es allerdings anstrengend. Die Kälber sind neugierig und springen in alle Richtungen, die Mütter laufen hinterher. Fazit: diese Variante ist auf Dauer nicht praktikabel.

erste Versuche im Frühjahr/ Sommer 2012

erste Versuche im Frühjahr/ Sommer 2012

 

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Stallbau im Juli

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Klosterseeumgebung

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die Beweggründe

muttergeb. Kälberaufzucht auf Hof Klostersee – die Beweggründe

Üblich ist in der Milchviehhaltung, dass das Kalb in den ersten 1-3 Lebenstagen von der Mutter getrennt wird und mit frischer Kuhmilch oder Milchpulverzubereitung (bei demeter nicht erlaubt) versorgt wird, die es aus Nuckeleimern trinkt. So habe ich es auch auf meinen Lehrbetrieben kennen gelernt und lange Zeit nicht in Frage gestellt.  Inzwischen arbeite ich seit einigen Jahren mit Kühen und obwohl dieses Aufzuchtverfahren altbewährt ist und Vorteile hat, bin ich nicht mehr davon überzeugt. Es scheint mir absurd: die Milch wird in eine Kanne gemolken, später wieder auf Kuhkörpertemperatur erwärmt und in Plastikeimern an die Kälber vertränkt. Außerdem konnte ich sowohl bei den Kälbern als auch den Kühen immer wieder Verhaltensstörungen beobachten.  Ich stehe meinen Tieren emotional sehr nah und möchte ihnen gegenüber authentisch sein. Da sich das bisherige Aufzuchtverfahren unserer Kälber für mich nicht richtig anfühlt, habe ich mich auf den Weg gemacht, eine tiergerechtere Variante zu entwickeln. Es ist kein leichtes Unterfangen: Kühe und Kälber sind genauso individuell, wie wir Menschen, deshalb gibt es kein festes Schema, nach dem gehandelt werden kann. Trotzdem muss das Ganze übertragbar und zudem praktikabel sein. Denn obwohl die Kühe auf unserem Hof einen sehr hohen Stellenwert haben, sind wir dennoch ein Erwerbsbetrieb und können wirtschaftliche Aspekte nicht ganz außer Acht lassen. Es ist eine Herausforderung für mich, an der ich nicht nur sehr viel Freude habe, sondern von der ich mir auch mehr Wohlbefinden für unsere Tiere und daraus resultierend eine positive Wirkung auf deren Entwicklung und Gesundheit verspreche. 

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Baustart am Jungviehstall

Bisher waren unsere überjährigen Jungtiere im Winter in einem 15km entfernten Stall untergebracht. In diesem Winter bleiben alle Tiere auf unserem Hof. Der erste Schritt zur Umsetzung dieses Plans ist der Bau des Schwemmkanals. Mist, der mit einem Schieber aus dem Laufgang geschoben wird, landet hier. Ist er zu dick oder enthält er zuviel Stroh aus dem Liegebereich, kann er hier aufgeschwemmt und durchgehäckselt werden. Das Gemenge landet im Güllepott und kann später mit dem Güllefass auf den Feldern ausgebracht werden. So bleibt uns ein komplizierterer Transport mit dem Trecker zur Mistplatte erspart.

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Vorbereitungen für die Liegehalle der Kühe

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das neue Fahrsilo wird gefüllt

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die neue Mistplatte entsteht

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das Schreddern

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