Kuhblog

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Kuhnews September 2013

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der Einzug

04. Oktober 2013 – das erste Melken im neuen Stall

 

10. Oktober 2013 – die Liegefläche wird eingeweiht

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muttergebundene Aufzucht – der Weg

muttergebundene Kälberaufzucht auf Hof Klostersee – der Weg

Im November 2012 habe ich an einem Seminar zur muttergebundenen Aufzucht auf dem Gut Rengoldshausen teilgenommen. Neben der Vorgehensweise auf diesem Hof haben wir uns auch die Kälberaufzucht auf 4 weiteren Betrieben angeschaut. Dabei ließen sich grob 3 verschiedene Methoden erkennen:

  1. die restriktive Variante: Kuh und Kalb kommen zweimal täglich zusammen, sind aber ansonsten getrennt; die Kuh wird vor oder nach dem „Stillen“ gemolken
  2. die uneingeschränkte Variante: Kuh und Kalb können immer zueinander, das Kalb säuft wann und soviel es will; die Kuh wird trotzdem morgens und abends gemolken
  3. die Kälber wachsen nicht zwingend an der eigenen Mutter auf, sondern saufen gemeinsam mit 1-3 anderen Kälbern an einer Amme

Außerdem erhielt ich viele Eindrücke, wie man auch ohne perfekt eingerichteten Stall Erfahrungen mit der eigenen Herde sammeln kann. Frisch motiviert zu Hause angelangt, ging es gleich ans Umsetzen. Da in meinen Augen allerdings weder Mensch noch Amme dem Kalb die Zuneigung der eigenen Mutter geben können, war es mein Wunsch, eine Strategie zu finden, die es möglich macht, die Kälber 12 Wochen an der eigenen Mutter saufen zu lassen.

Variante provisorischer Winter:
Kuh und Kalb dürfen etwa 5 Tage und Nächte zusammen bleiben, um eine stabile Bindung aufzubauen; zudem kann das Kalb so häufiger kleine Mengen der lebensnotwendigen Biestmilch aufnehmen. Danach wechselt das Kalb in eine Box mit anderen Saugkälbern und darf nur noch morgens und abends jeweils für etwa 1h zur Mutter. Da die Kühe mehr Milch geben, als so ein Kalb saufen kann, werden sie von Anfang an zweimal täglich gemolken. Allerdings wird etwas Milch im Euter belassen. Anschließend gehen die Mütter zum Fressen ins Fressgitter und bekommen, wenn das Melken beendet ist, gemeinsam mit den anderen Kühen Schrot. Danach werden die Kälber aus ihrer Box gelassen und die Mütter aus dem Fressgitter befreit. In den meisten Fällen suchen und finden sich Mutter und Kalb, sonst helfen wir etwas nach. Abgefüllt und Abgeschleckt toben die Kälber meist noch herum, um sich im Anschluß (meist) in der Gruppe auf der Liegefläche abzulegen. Für gewöhnlich gehen die Mütter unterdessen wieder fressen. Dies ist der Moment, in dem man zufriedene, etwas müde Kälber wieder unproblematisch in ihre Box treiben kann.

Variante provisorischer Sommer:                                                                                          Ab Mai 2013 haben wir auf der Weide gemolken. Der Melkstand sollte an einem festen Platz stehen, aber wohin mit den Kälbern? Sie bekamen ein Areal neben dem Weidemelkstand und die Mütter durften weiterhin, nun allerdings direkt nach dem Melken, dazu. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, da nun auf einmal alles anders war, funktionierte das ganze recht gut.

Oktober 2013: Seit dem 4. Oktober melken wir nun im neuen Melkstand/ Stall. Die großen Kälber (Jolina, Toffifee, Zora und Haiti) sind nun über 3 Monate alt und inzwischen von der Mutter getrennt. Die „Frischlinge“ sind erst bis zu 3 Wochen alt und zunächst in einer provisorischen Ecke im neuen Stall untergebracht, da ihr Box noch nicht ganz fertig gestellt ist. Aber sie waren die Ersten, die ihn bezogen haben.

Da ich Hof Klostersee Ende Oktober verlasse, um die Meisterschule zu besuchen, entzieht sich alles Weitere meinem Einfluss. Die Bedingungen für diese Art der Kälberaufzucht sind in meinen Augen nun deutlich optimiert. Wie praktikabel das Ganze ist und was die Tiere von unseren Überlegungen halten, wird sich erst nach und nach herausstellen. Wir dürfen gespannt sein!

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Stallbau im September

3. September 2013

http://klostersee.org/3-september-2013-das-richtfest

 

4. September 2013

 

5. September 2013

 

Stand: 13. September 2013

Stand: 17. September 2013

Stand: 18. September 2013

Stand: 19. September 2013

Stand: 24. September 2013

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Kuhnews August 2013

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News Mai/ Juni 2013

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3. September 2013 – das Richtfest!

Am 3. September wurden einige Kuhaktionäre und Freunde des Hofes zum Richtfest geladen. Nach der Begrüßungsrede von Knut Ellenberg übergab Akelei Klee mit einem eigenen kleinen Spruch die Richtkrone, die sie zusammen mit anderen Mitarbeitern des Hofes gestaltet hat, an die Zimmermänner:

Ein neuer Kuhstall soll entstehen,

dafür ist auch schon viel geschehen.

Am Bau da scheuen wir keine Mühe,

ein Königreich für unsere Kühe.

Zum Feiern kommt Ihr alle her,

hier ist der Richtkranz bitte sehr!

Weitere Richtkronen erhielten wir von den zwei befreundeten Nachbarbauern Familie Iding,  und Familie Steensen sowie von unserem Architekten Herrn Rixen. Nachdem die Zimmermänner alle 4 Richtkronen am Dach der Liegehalle befestigt hatten, folgte der Richtspruch (bei dem der Zimmermann auf jedes „Kamerad schenk ein“, ein Glas Korn zu sich nahm):

Hier steht gar herrlich anzusehen,

der Bauherr wird es gern gestehen,

der neue Stall stolz aufgericht,

brav tat ein Jeder seine Pflicht,

der an dem Bau mit tätig war,

man scheute Müh nicht noch Gefahr.

Kamerad schenk ein!

Auf starker Mauern fester Grund

das Dachgesparr blickt in die Rund

in seines Holzwerks voller Pracht

recht als ein Meisterwerk gemacht

damit es lange Zeit zum Nutz dem Bauherrn

biete sichren Schutz.

Kamerad schenk ein!

Gesegnet sei das neue Haus und

die da gehen ein und aus

dem Bauherrn seinen Lieben

möge nie ein Leid betrüben.

Kamerad schenk ein!

   Der letzte Schluck, er gilt der Ehre,

   dem Handwerk dem ich angehöre!

Kamerad schenk ein!

  

    Und soll der Stall noch lange stehn

    so muss das Glas in Scherben gehn!

 

 

Neben den Richtkronen gab es natürlich noch viele andere nette Geschenke und jede Menge gute Wünsche. Auch Schrot und Salz sollen Glück bringen und damit der neue Stall stets sauber bleibt gab es noch ein paar Schaufel-Besen-Garnituren. Das Glas des Zimmermanns ist glücklicherweise auch auf dem Boden zerschellt. Also: Alles wird gut!

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Stallbau im August

Der Stallbau geht zügig voran und es wird immer vorstellbarerer wie der Stall aussehen wird. Nachdem unsere fleißigen Maurer die geplanten Betonflächen weitestgehend fertig gestellt haben, sind nun die Zimmermänner angerückt und schreiten ebenfalls mit gutem Tempo voran. Auch der Melkstand ist nicht wiederzuerkennen und wird nun eingerichtet.

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Zur Erinnerung: der alte Kuhstall

Zur Erinnerung: der alte Kuhstall

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